50.000 Stunden bedeuten eine Lebensdauer von 5,7 Jahren, bei 24 Stunden Licht am Tag, 7,6 Jahre bei 18 Stunden am Tag und 11,4 Jahre bei 12 Stunden am Tag.

Der Einsatz professioneller LED-Beleuchtung bedeutet vor allem Wirtschaftlichkeit, Komfort und Schonung der Umwelt. Im Folgenden finden Sie eine kurze Liste an Vorteile der Verwendung:

  • Energie sparen.
  • Haltbarkeit - Die Lebensdauer der LEDs beträgt mindestens 50.000 Stunden bei Dauerlicht, um dies bei gewöhnlichen Glühbirnen zu erreichen, müssten Sie 50 Stück verwenden.
  • Dekorative Effekte - Dank der Verwendung von mehrfarbiger Beleuchtung, war es noch nie so einfach, interessante und atemberaubende Beleuchtungseffekte an bestimmten Punkten in unserer Umgebung zu erzielen. Durch die LED-Technologie kann sich jeder an einer dekorativen und individuellen Beleuchtung erfreuen.
  • Sicherheit - Professionelle LED-Leuchten erzeugen keine UV-Strahlung. Das bedeutet, dass der Aufenthalt in intensiv beleuchteten Räumen absolut sicher ist. 
  • Effizienz - LEDs sind derzeit die energiesparendste Quelle, welche deutlich weniger Strom verbraucht, als herkömmliche Lichtquellen.
  • Widerstand gegenüber Aufprall und Temperatur - im Gegensatz zu herkömmlicher Beleuchtung besteht der Vorteil der LED-Beleuchtung darin, dass keine Glühfäden und Glaselemente enthalten sind, die sehr empfindlich gegenüber Stößen und bei Erschütterungen sind.
  • Wärmeableitung - LEDs erzeugen im Vergleich zu herkömmlicher Beleuchtung, aufgrund ihrer effektiven Leistung, geringe Wärmemengen. Die erzeugte Energie wird größtenteils verarbeitet und in Licht umgewandelt (zu 90%), wodurch der direkte Kontakt mit einer LED-Lichtquelle auch nach längerem Gebrauch ohne Verbrennungen möglich ist.

LED-Lichtquellen haben eine längere Lebensdauer, was ihre Service- und Ersatzbeschaffungskosten senkt. Da LED-Produkte selten gewechselt werden müssen, kann der Benutzer weniger für den Kauf von weiteren Glühbirnen und ihren Austausch aufwenden. Zudem verbrauchen LED-Lichtquellen weniger Energie als herkömmliche. Der Aufwand macht sich schnell bezahlt.

Die Leistungssteigerung in Watt führt zu einer leichten Abnahme der Leistung. Die Leuchte von 3W sendet etwas weniger Licht aus, im Gegensatz zu drei Lichtquellen mit 1W. Im Allgemeinen wirken sich die Eigenschaften der Bestandteile (z. B. optisches System, Kühlkörper, integrierte Schaltkreise, LED-Module und Controller) stärker auf den Lichtstrom aus als die Leistung in Watt.

Ein Standard LED-Produkt hält viermal länger als eine Kompaktleuchtstofflampe und 25-mal länger als eine klassische Glühlampe, wobei sie die dieselbe Lichtmenge erzeugt.

Stromversorgungsmethoden lassen sich in Bezug auf den Aufbau und Funktionalität in drei Hauptgruppen einteilen: 

  • RC-Netzteile 

  • IC-Netzteile - Linearer Betrieb 

  • IC-Netzteile - Impulsbetrieb 

Jeder von ihnen dient genau demselben Zweck – er verbindet das Stromnetz direkt mit der LED-Struktur und schafft Bedingungen für ihren ordnungsgemäßen Betrieb. Ferner bestimmt er die Hauptparameter der gesamten Lampe. Vom Netzteil hängt u.a. der PF-Pegel und der Stroboskopeffekt ab. 

Nachfolgend eine Zusammenfassung der wichtigsten Eigenschaften jeder Gruppe: 

RC-Netzteil. 

Ein Netzteil mit einem sehr einfachen Aufbau. Und das ist einer seiner wenigen Vorteile. Zu den Nachteilen gehören sicherlich ein sehr niedriger Power Factor (Leistungsfaktor) und ein sehr geringer Wirkungsgrad. Es gibt auch keine Möglichkeit, ein solches Netzteil zu modifizieren, um den Stroboskopeffekt zu eliminieren. Aufgrund der beträchtlichen Größe des Netzteils und der schrittweise verbesserten Ökodesign-Richtlinie bezüglich des PF-Faktors wird es in Lampen mit geringer Leistung, in der Regel bis zu 3 W, eingesetzt. 

IC-Netzteil - Linearer Betrieb 

Diese Art von Netzteilen hat Halbleiterelemente in ihrem Aufbau. Es handelt sich jedoch weiterhin um einen einfachen Aufbau. Durch den Einsatz des IC-Elements wurde die Größe des gesamten Netzteils erheblich reduziert und der PF-Faktor sowie der Wirkungsgrad deutlich erhöht. Als ein zusätzlicher Vorteil dieses Aufbaus ist zu nennen, dass es gute Ausgangsparameter beibehält, was wiederum die Lebensdauer der LEDs erhöht. Die Lampe zeichnet sich jedoch weiterhin durch einen inakzeptablen Stroboskopeffekt aus, der jedoch durch eine geringfügige Veränderung des Aufbaus reduziert werden kann, allerdings auf Kosten des Power Factors (Leistungsfaktors). Also entweder ein Stroboskopeffekt und ein guter PF-Pegel, oder ein stabiles Licht ohne Flimmern, aber mit einem geringerem Faktor der Phasenverschiebung. Netzteile dieses Typs werden in Lampen mit geringer Leistung eingesetzt, bei denen es vor allem auf eine möglichst minimale Lampengröße ankommt. 

IC-Netzteil - Impulsbetrieb 

Ein Netzteil dieser Art hat eine wesentlich aufwändigere Konstruktion. Dank der Anwendung neuster Technologien können wir alle Vorteile einer solchen Lösung nutzen. Zu den wichtigsten Vorteilen gehören: 

- Umfangreicher Eingangsspannungsbereich - unvergleichlich größer als bei anderen Lösungen. Dabei ist wichtig, dass das Netzteil die Leistungsparameter der LED über den gesamten Betriebsbereich konstant aufrecht erhält. 

- Sehr hoher Wirkungsgrad von bis zu 95%, was sich direkt auf den Wirkungsgrad der Lampe auswirkt, der in direktem Zusammenhang mit der verbrauchten Leistung steht. Neue Vorschriften schreiben bereits angemessene Wirkungsgrade vor – besonders im Fall von Lampen mit hoher Leistung, was eine andere Bauweise ausschließt. 

- Erzielung hoher Leistung und niedriger Temperatur – das ergibt sich u.a. aus der zuvor genannten Eigenschaft – geringere Verluste der Stromversorgung - weniger Energie geht in Form von Wärme verloren. Es besteht also die Möglichkeit, mehr Strom für die LEDs zu erzeugen. 

- Stabiler Betrieb der LEDs, längere Lebensdauer – der Betriebspunkt der LEDs wird auch bei großen Schwankungen der Eingangsspannung exakt eingehalten, was sich wiederum auf die deutliche Verlängerung der Lebensdauer der verwendeten LEDs auswirkt. 

- Kein Stroboskopeffekt 

- Hoher Power Factor (Leistungsfaktor) 

- Galvanische Isolierung (optional) zur Vermeidung von Stromschlägen durch Netzspannung. 

In Anbetracht der hohen Anforderungen an alle Leuchtquellen der Reihe LED line® werden im Fall der überwiegenden Mehrheit markeneigener Leuchtquellen Impulsnetzteile eingesetzt, wodurch diese alle ihre Vorteile – sehr gute optische und elektrische Parameter, bei gleichzeitiger Einhaltung der höchsten Sicherheitsstandards, übernehmen. 

Einige Modelle von Beleuchtung können Schläfrigkeit verursachen, Entspannung fördern und andere den Körper zum Arbeiten anregen: Die in Kelvin gemessene Farbtemperatur beschreibt die Farbe des Lichts.

Anbei die LED-Beleuchtung nach Farbtemperaturskala (CCT):

  • 2500 – 2900K – sehr warmes Licht, welches Stimmung schafft. Empfohlen für abgelegene und private Orte, an denen Sie sich normalerweise entspannen. Die LED-Lichtfarbe ist zwar weniger warm als die Flamme einer Kerze (1900K), aber spendet ebenso stimmungsvolles, gemütliches Licht.
  • 3000 – 3500K – warmes Licht, welches für Gemütlichkeit sorgt. Sehr beliebt im Sortiment, und wird oft für Wohnungen und Häuser gewählt. Es emittiert angenehmes, recht warmes Licht, was dem Innenraum Gemütlichkeit verleiht.
  • 3600 – 4000K – Weißes Licht, Tageslicht, ein neutrales Licht was die Arbeit aktiviert. Die Farbe der LED-Beleuchtung eignet sich hervorragend für allgemeine Anwendungen. So kann sie im Büro, zu Hause, in der Küche und im Bad verwendet werden. Das Licht dieser Farbe ist ideal für den Einsatz am Arbeitsplatz.
  • 4100 – 5000K – Licht mit kühlem Farbton, was stimuliert. Perfekt für den Einsatz im Büro und in öffentlichen Räumen. Diese LED-Lichtfarbe wirkt anregend. Die kühle Beleuchtung ist energische und formaler. Es verbessert die Konzentration und fördert bei der Erfüllung von Pflichten.
  • über 5000K – sehr kaltes Licht, ideal für professionelle Anwendungen. Sehr kaltes Licht, häufig in öffentlichen Räumen, Fluren, Garagen und Parkplätzen verwendet. Es kann auch als dekorative Beleuchtung verwendet werden.

Die Bezeichnung flimmerfrei wird anhand von drei Werten ermittelt, gemessen wird mit dem GL Spectis 1.0 + Flicker Gerät der Firma GLoptic

Der prozentuale Anteil des Flimmerns sollte unter 0,0333 x Hz liegen (Flimmerfrequenz)

Diese Bedingung wird von der IEEE-Organisation strikt empfohlen und als "No Observable Effect Level" bezeichnet.

Ein Beispiel für die Berechnung des Werts basierend auf dem ausgewählten Flicker-Bericht

SVM-Strobe-Effekt muss unter 1 liegen

Wenn alle drei Werte erfüllt sind, wird das Gerät als flimmerfrei markiert

 

 

Jedes Beleuchtungssystem, welches LED-Streifen verwendet, benötigt um ordnungsgemäß zu funktionieren, eine Stromversorgung mit entsprechender Leistung.

ACHTUNG! Um die Lebensdauer des LED-Beleuchtungssystems zu gewährleisten, benötigen Sie eine Stromreserve von mindestens 10% der vom Streifen verbrauchten Leistung. Dies stellt sicher, dass ihr Netzteil nicht überlastet wird, was sich in seiner Haltbarkeit und Zuverlässigkeit niederschlägt.

Diese Tabelle hilft Ihnen bei der Auswahl der Stromversorgung für den LED-Streifen:

Streifentyp:

300 LED

150 LED

600 LED

300 LED 5630

300 LED

Leistung:

(4,8W/mb)

(7,2 W / mb)

(9,6 W / mb)

(18 W / mb)

(14,4 W / mb)

15 W

2,8 mb

1,8 mb

1,4 mb

 

0,9 mb

18 W

3,3 mb

2,2 mb

1,6 mb

 

1,1 mb

20 W

3,7 mb

2,5 mb

1,8 mb

1 mb

1,2 mb

30 W

5,6 mb

3,7 mb

2,8 mb

1,5 mb

1,8 mb

36 W

6,7 mb

4,5 mb

3,3 mb

1,8 mb

2,2 mb

45 W

8,4 mb

5,6 mb

4,2 mb

2,2 mb

2,8 mb

60 W

11,2 mb

7,5 mb

5,6 mb

3 mb

3,7 mb

80 W

15 mb

10 mb

7,5 mb

4 mb

5 mb

100 W

18,7 mb

12,5 mb

9,3 mb

5,0 mb

6,2 mb

120 W

22,5 mb

15 mb

11,2 mb

6,0 mb

7,5 mb

150 W

28,1 mb

18,7 mb

14 mb

7,5 mb

9,3 mb

200 W

37,5 mb

25 mb

18,7 mb

10 mb

12,5 mb


Die obige Tabelle enthält die erforderliche Stromversorgungskapazität.

 

Alle MR16- und MR11-Leuchtquellen von LED Line ® haben integrierte Impulsnetzteile. Sie sorgen für eine Stabilisierung des Betriebspunktes der LEDs, wodurch sich die Lebensdauer der Lampe deutlich erhöht. Ferner sorgen sie für einen konstanten Lichtstrom über den gesamten Versorgungsspannungsbereich. Was ein großer Vorteil dieser Art von Leuchtquellen ist, ist auch der Grund, warum wir keine Stromversorgung vom Typ PWM verwenden können.

Die LM79-08 ist die von der IESNA-Organisation, die genehmigte Norm, welche im Messzentrum und bei Lichtmessungen der LED Line® als Standard zur Messung der kompletten Leuchtparametern verwendet wird. Somit wird eine gleichmäßige und korrekte Messungen der Beleuchtungs- und elektrischen Parameter garantiert. Die Anwendung der LM79-08-Norm in Untersuchungen, erlaubt es uns sicher zu sein, dass die Messungen immer unter den gleichen Bedingungen durchgeführt werden und die Übereinstimmung der Messungen in allen Laboren, die sich darauf beziehen, gleich ist.

Im Standard enthaltene Forschungsmethodik legt sowohl elektrische als auch photometrische. Messungen fest, die unter bestimmten Bedingungen und mit spezifischen Parametern durchgeführt werden. Das LED Line® Zentrum für Lichtprüfung und Lichtmessung führt photometrische Messungen in gemäß des Standards der LM79-08, einer Ulbrichtkugel durch. Das erfordert Messungen des gesamten Lichtstrahls, CRI-Farbeigenschaften, CCT, Chromatizitätskoordinaten, elektrische Parameter und effektive Lichtausbeute. Während der Messungen sollte eine Umgebungstemperatur von 25°C, mit einer Toleranz von +/- 1°C, herrschen und die Luftbewegung begrenzt werden. Das Netzteil muss eine Oberwellenverzerrungsgrenze von 3% aufweisen. Zudem, sollte die Messung nach einer 30 Minuten langem Erhitzensphase beginnen. Die Norm LM79-08 bezieht sich auch auf die Messungen im Gonio-Spektrometer, bei denen zusätzlich die Lichtverteilung gemessen wird.

Für LED-Lichtquellen ohne integrierte Stromversorgungssysteme wird ein separater Standard verwendet - LM80-08. Entsprechend den Anforderungen sollten die Lichtstrom- und Farbwertkoordinaten bei drei Temperaturen des LED-Steckers /LED -Gehäuses gemessen werden: 55°C, 85°C, wobei der dritte Temperaturwert vom LEDs-Hersteller angegeben wird. Die Messungen werden über einen Zeitraum von min. 6000 Stunden mit Intervallen von nicht mehr als 1000 Stunden durchgeführt. Die Messergebnisse ermöglichen es zu sehen, wie die LED ihre Lichtparameter während des Untersuchung ändert. Bitte beachten Sie, dass der LM80-08-Standard zur Beibehaltung des Lichtstrom nur eine Methode zum Testen ist.

Die Bewertung der Beständigkeit der LED-Quelle wird durch den TM21-11-Standard versichert, da diese auf dem LM 80-08-Standards basieren. Aufgrund der Untersuchungen wird der Lichtverlust in 36.000 Stunden (6k) (oder länger, wenn die Tests auf einem Minimum durchgeführt wurden) eingeschätzt. Das Testergebnis wird z.B als L70 notiert, wobei der Wert “70” bedeutet, dass die LED nach einem Zeitraum von (6k) 36.000 Stunden, einen Lichtstrom von ca. 70% des Anfangswertes besitzt.

Abschließend sei daran erinnert, dass die Norm LM79-08 für komplette Beleuchtungskörper und Lichtquellen gilt, die mit Stromversorgungssystemen ausgestattet sind. Im Gegensatz dazu sind die Untersuchungen, gemäß der Norm LM80-08, für einzelne LED oder LED-System ohne ein Versorgungssystem bestimmt, um den Lichtstromverlust aufgrund der in Dokument TM21-11 angegebenen Berechnungen zu bestimmen.