„Die visuelle Wahrnehmung von Instabilität, wird durch einen Lichtreiz verursacht, deren Luminanz- oder spektrale Verteilung sich für einen statischen Beobachter, in einer statischen Umgebung, im Laufe der Zeit ändert”. 

Das ist die offizielle Definition, des Flimmereffekt, ausgearbeitet von der CIE. Die durchgeführten Tests zeigten verschiedene negative Auswirkungen auf das Wohlbefinden des Menschen, sowie Tränen und Ermüdung der Augen. Derzeit wurden zwei  Flimmerparameter durch die IES entwickelt. Der Flicker Prozent wird durch zyklischer Variation der Lichtamplitude und des Flimmerindex charakterisiert - er enthält den Prozentsatz des Flimmerns und die Wellenform des Arbeitszyklus, der sich auf den Prozentsatz in einem einzelnen Zyklus bezieht.

Außer des Flacker Effektes tritt nebenbei noch der Strobe-Effekt, namens SVM auf. Er berücksichtigt Wellenfrequenz Änderungen und benutzt die Fourierado-Analyse der Wellenformumwandlung an Lichtintensität. Der Strobe-Effekt kann den Eindruck erwecken, dass die Bewegung eines Objekts verlangsamt, gestoppt oder sich sogar in die umgekehrte Richtung bewegt, was zu Unfällen in Verbindung mit Personen führen kann. Die Frequenz, die den unerwünschten Strobe-Effekt verstärkt, liegt im Bereich von 80Hz bis 2kHz. Darüber hinaus kann der Strobe-Effekt zu epileptischen Anfällen, Wahrnehmungsstörungen und Kopfschmerzen führen.

Im LED Line® Forschungs- und Messzentrum arbeiten wir nicht nur an der Beseitigung des Flimmerphänomens, sondern Untersuchen stetig die schädliche Folgen durch Beleuchtung auf die Gesundheit. Als Beleuchtungshersteller klären wir die Verbraucher durch Informationskampagnen und Schulungen über die gesundheitlichen Aspekte der künstlichen Beleuchtung auf.

Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass Personen mehrere Stunden pro Tag unter Lichteinstrahlung stehen sollten, am besten bei einer Intensität von 4000 Lux, damit der Körper richtig funktionieren kann. Wenn das Licht zu schwach ist, nimmt die Konzentration ab und es tritt Schläfrigkeit auf. Zudem kann bei dauerhaften Mangel an natürlichem Licht Depression auftreten.

Künstliches Licht ist auch für den Menschen nicht gleichgültig. Die Farbe des künstlichen Lichts kann die Stimmung, die Konzentrationsfähigkeit und die menschliche Psyche beeinflussen. Die Farbe der Lampe wird durch die Farbtemperatur in Kelvin (K) ausgedrückt. Es wird allgemein angenommen, dass weißes Licht mit einem warmen Farbton (unter 3300 Kelvin) ein Gefühl von Komfort und Entspannung vermittelt. Die neutrale Tageslichtfarbe (4000 Kelvin) eignet sich besonders für Büros. Die Farbtemperatur von etwa 6000 - 6500 Kelvin ist wiederum nah am Sonnenlicht, vergleichbar mit einem wolkenlosen Tag.

LED-Beleuchtung – Farben, die auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind

Die MarkeLED line®bietet viele Produkte an, wobei wir die Farbtemperatur nach unseren Bedürfnissen wählen können. LED line®-Lampen bieten einen breiten Farbtemperaturbereich an: von 2700 bis 6500K.

Bei den LED line®-Streifen können Sie zwischen Farbtemperaturen von 2400K bis zu 13000K wählen. In dieser Produktreihe lohnt es sich, auf den MULTIWHITE™ - Streifen zu achten, welcher in bis zu fünf Weißtöne vorhanden ist. Sie können jeden Weißton einstellen: von kalter bis warmer Farbtemperatur (3200 - 7000 Kelvin).

Die Parameter, welche häufig von weniger erfahrenen Investoren übersehen werden, sind qualitative Parameter die von der Leuchte ausgestrahlten werden. Der hohe Farbwiedergabeindex CRI beeinflusst die natürliche Wahrnehmung der Umgebungsfarben. Je niedriger der Blendfaktor - UGR - desto höher ist der Komfort von Personen, die im Bereich der Leuchte arbeiten. Es ist offensichtlich, dass die Leistung von Mitarbeiter abhängig vom Komfort ist.

Das Kalkulation dieses Einflusses in messbare numerische Werte wäre sehr zeitaufwendig, aber zu diesem Zeitpunkt können wir sicher sagen: Ja, Licht mit hohen Parametern steigert die Produktivität der Mitarbeiter. Daher lohnt es sich, für Büroräume blendfreie Leuchten zu wählen.

 

Die Norm PN-EN 62471 zur photobiologischen Sicherheit listet vier Risikogruppen auf:

  • risikofreie Gruppe - (kein Risiko) Lampen stellen kein Photobiologisches Risiko dar,
  • risikogruppe 1 (geringes Risiko) - Lampen verursachen unter normalen Nutzungsbedingungen keine Gefahr,
  • risikogruppe 2 (mäßiges Risiko) - Lampen verursachen keine Augenreizungen auch bei sehr hellen Lichtquellen,
  • risikogruppe 3 (hohes Risiko) - Lampen umfassen auch bei kurzzeitiger Belichtung gefahren. Ihr Einsatz ist in der Allgemeinbeleuchtung verboten.

In der Norm werden neben Gruppen auch die Risiken aufgeführt, die durch die Bestrahlung mit natürlichem und künstlichem Licht entstehen:

Dazu gehören:

  • gefahren für Augen und Haut durch UV-Strahlung
  • gefahr für Augen durch UV-A-Strahlung
  • gefahr für Augen durch blaues Licht
  • gefahr für Augen bei Infrarot (IR)
  • thermisches Risiko für die Haut
  • thermische Gefahr der Netzhaut

Wenn Sie die oben genannten Bedrohungen berücksichtigen, dann sollten Sie beachten, dass Sie Lichtquellen oder Leuchten eines vertrauenswürdigen Herstellers verwenden.